EURIBOR und Hypotheken

EURIBOR und Hypotheken: Wie Zinsänderungen die Raten Beeinflussen

Der EURIBOR ist der Referenzzins für variable Hypotheken im Euroraum.

Der EURIBOR ist der Referenzzins für variable Hypotheken im Euroraum.

Was diese Seite abdeckt

Der EURIBOR ist der durchschnittliche Zinssatz, zu dem sich europäische Banken untereinander Geld leihen. Die meisten variablen Hypotheken in Spanien, Italien, Portugal und anderen Euroraum-Ländern werden als EURIBOR + ein fester Aufschlag (z. B. EURIBOR + 1,5 %) berechnet.

Wie es gilt

Eine Hypothek von 150.000 € in Spanien zu EURIBOR (3,0 %) + Aufschlag (1,0 %) = 4,0 % Gesamtzins. Steigt der EURIBOR auf 4,0 %, beträgt der Zinssatz 5,0 %. Die monatliche Rate steigt von 716 € auf 805 € — eine Erhöhung um 89 €/Monat.

Details

Der EURIBOR wird bei den meisten Hypotheken alle 6 oder 12 Monate angepasst (revisión de cuota). Bei niedrigem EURIBOR sind variable Hypotheken günstiger als festverzinsliche. Steigt der EURIBOR, erhöhen sich die monatlichen Zahlungen.

Kontext

Die meisten spanischen Hypotheken verwenden EURIBOR + Aufschlag, jährlich überprüft. Italienische Hypotheken verwenden ebenfalls häufig den EURIBOR. Deutsche Hypotheken sind überwiegend festverzinslich. Portugiesische Hypotheken sind zu etwa 70 % variabel, 30 % fest. Die EZB legt die Leitzinsen fest, die den EURIBOR beeinflussen.