Fester vs variabler Zins

Festzins vs Variabler Hypothek: Was ist Besser?

Die Wahl zwischen Festzins und variablem Zinssatz ist eine wichtige Finanzentscheidung.

Die Wahl zwischen Festzins und variablem Zinssatz ist eine wichtige Finanzentscheidung.

Was diese Seite abdeckt

Eine Festzinshypothek sichert denselben Zinssatz für die gesamte Kreditlaufzeit. Eine variable Hypothek (veränderlicher Zinssatz) passt sich regelmäßig an einen Referenzindex wie den EURIBOR oder den Leitzins an.

Wie es gilt

Festzins: 300.000 € Hypothek zu 6,5 % für 30 Jahre = 1.896 €/Monat, immer gleich. Variable: Gleiche Hypothek beginnend bei 5,5 % = 1.703 €/Monat, könnte aber auf 8 % steigen = 2.201 €/Monat. Das Risiko sind Zinssteigerungen; der Vorteil sind niedrigere anfängliche Zahlungen.

Details

Festzinssätze bieten Planungssicherheit und sind am besten, wenn die Zinsen niedrig sind und voraussichtlich steigen. Variable Zinssätze bieten niedrigere Anfangszahlungen und sind besser, wenn die Zinsen hoch sind und voraussichtlich fallen.

Kontext

In Spanien sind die meisten Hypotheken variabel (EURIBOR + Aufschlag). In Deutschland dominieren Festzinshypotheken (10–20 Jahre Zinsbindung). In den USA ist die 30-jährige Festhypothek Standard. In Großbritannien sind 2–5-jährige Festzinsphasen üblich, danach Wechsel in variable Zinsen.